Die Gemeinde Dagebüll
ist im Jahre 1978 durch die Zusammenlegung der ehemals selbständigen
Gemeinden Juliane-Marienkoog,
Fahretoft,
Waygaard und Dagebüll Mole
und Dagebüll Kirche neu
gebildet worden.
Dagebüll, wie auch die
anderen Ortsteile, war ehemals eine Hallig. Die vielen, heute noch überall erkennbaren Warften charakterisieren diese Halliglage. In den Jahren 1633 bis 1778 wurden
die Orte durch einen Deich landfest gemacht. Danach erfolgte auch eine
zunehmende Besiedelung.
Neben der
Landwirtschaft ist der Fremdenverkehr in dem staatlich anerkannten
Erholungsort
bedeutendster
Wirtschaftszweig.
Auf einer Fläche von rund 3.600 ha leben ca. 1.000
Einwohner. Die unmittelbar am Nationalpark Nordfriesisches Wattenmeer
gelegene Gemeinde ist landwirtschaftlich geprägt.
Die
nordfriesischen Inseln Föhr und Amrum werden hauptsächlich über
Versorgung
der Halligen erfolgt
zu einem großen Teil über den zweiten in der
Gemeinde
befindlichen Hafen Schlüttsiel. Der Hafen
Schlüttsiel
befindet sich in der Trägerschaft des Kreises Nordfriesland.